Das Projekt des heutigen Tages ermöglicht die einfache Ansteuerung der digitalen Pins D2-D7 per Webseite. Der Status des jeweiligen Pins wird ebenfalls auf der Webseite dargestellt, sodass man nie den Überblick verliert.
Damit sich der Zustand der Pins gut überprüfen lässt, empfiehlt sich ein Aufbau wie auf dem unteren Bild. Sowohl die RGB-LED als auch die normale LED kommen zum Einsatz. Die Kathoden der LEDs sind diesmal aber nicht an die lange Masseleitung auf der Außenseite des Boards angeschlossen, sondern liegen ebenfalls an einem digitalen Ausgang. Nur wenn diese Pins low geschaltet sind, können die LEDs also leuchten.
Das Kalenderbauteil des heutigen Tages ist ein weiteres Kabel. Dieses ermöglicht die LED abseits des Boards zu legen. Sie können das Board nun beispielweise in ein Gehäuse einbauen und die LED nach außen legen.

Achtung! LEDs dürfen nicht ohne Vorwiderstände angeschlossen werden. Dass es in diesem Fall zulässig ist, liegt an den On-Widerständen der internen Port-FETs von ca. 30 Ohm. Weil die LEDs zwischen zwei Ports liegen, arbeiten sie tatsächlich mit einem Vorwiderstand von 60 Ohm. Je nach LED-Typ und Farbe stellt sich dabei ein LED-Strom zwischen 15 mA und maximal 30 mA ein, was noch zulässig ist.
Das Programm: Day16_TCPServerGPIO
Die Webseite des heutigen Programms benutzt sogenannte Checkboxen als HTML-Element. Wenn Sie das Programm hochladen und die Seite des Boards aufrufen, sehen Sie eine Reihe von klickbaren Boxen. Ein Häkchen in der Box bedeutet, dass der Pin high ist. Kein Häkchen bedeutet low. Sie können nun ausprobieren, welche Pins high und welche low sein müssen, damit alle LEDs leuchten.


Sollte ich was unerwartetes verpassen, lasst es mich wissen ;-)