Hinter dem Türchen des 22. Tages befindet sich ein neuer Sensor, der die aktuelle Luftfeuchtigkeit messen kann. Wir benutzen ihn, um einen vollständigen Raumklimawächter zu realisieren. Dazu benötigen wir die folgende Schaltung.

Die Schaltung des Raumklimawächters
Die Schaltung des Raumklimawächters

Der Versuch des heutigen Tages vereint drei Sensoren: den Temperatursensor (NTC), den Lichtsensor (Fototransistor) und den Luftfeuchtesensor. Zusammen können sie einen recht guten Eindruck der aktuellen Klimalage in einem Zimmer abgeben. Dazu müssen Sie aber zunächst das Programm des heutigen Tages starten.

Das Programm misst alle 30 Sekunden alle Werte und überträgt sie über MQTT, was beispielsweise so aussieht:

{“cmd”:”get_hum_state”,”Light”:3903,”Temp”:368,”HUMIDITY”:45}

Wenn Sie den Flow des heutigen Tages in Ihre Node-RED-Umgebung kopieren, natürlich nicht, ohne das persönliche Topic anzupassen und die vorherigen Flows zu deaktivieren, können Sie auf der GUI-Seite die gemessenen Werte einsehen. Ein Function-Node hat auch heute die Temperatur auf einen passenden Wert umgerechnet. Zur genaueren Kalibrierung sind die beiden Potis da, mit denen Sie die Werte Temperatur und Umgebungshelligkeit anpassen können.

Der Flow zur Langzeitmessung
Der Flow zur Langzeitmessung

Es gibt aber noch ein Zusatz-Feature. Alle fünf Minuten speichert das Programm nämlich die aktuell gemessenen Werte in eine Datei. Diese trägt den Namen climadata.txt und befindet sich in der Regel in dem Verzeichnis, in dem Node-RED arbeitet. Bei mir war dies:

C:\Users[USERNAME]

[USERNAME] steht für den eigenen Windows-Benutzernamen. Sie können den Dateipfad aber auch in dem Node anpassen. Gespeichert wird übrigens in einem CSV-Format (Comma Separated Values), bei dem alle Werte durch ein Komma getrennt sind. Somit können Sie die Daten auch einfach in eine Excel-Tabelle einfügen und dort auswerten. Die Auswertung der Langzeitmessung wird dadurch kinderleicht.